Die Beichte, auch Sakrament der Versöhnung, ist eine Möglichkeit neu anzufangen. Jeder Mensch macht Fehler. Die Beichte ist heute für viele Menschen ungewohnt geworden. Dennoch bleibt die Frage: Wohin mit unseren Fehlern, Sorgen und Schattenseiten? Sie zu verdrängen hilft oft nicht – sie gehören zu unserem Leben.
Zu unseren Schwächen können wir stehen, wenn wir wissen, dass wir geliebt sind. Der christliche Glaube vertraut darauf, dass Gott uns annimmt und vergibt. Diese Erfahrung eröffnet die Chance für einen neuen Anfang. Versöhnung bedeutet Heilung von Beziehungen: mit Gott, mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst. Wer sich selbst besser kennenlernt und annimmt, kann auch achtsamer mit anderen umgehen. Mit jemandem über Schweres, das einen belastet, zu sprechen kann befreiend sein.
Somit kann aus der Vergebung Freude wachsen und Kraft zum Guten hervorbringen.
Sie finden bei uns Seelsorgende, die bereit sind zuzuhören und sich gerne Zeit für Sie nehmen.
Gelegenheit zur Beichte besteht normalerweise am Samstag von 16:00 bis 16.30 Uhr in der Pfarrkirche (siehe Pfarreiforum) oder nach persönlicher Vereinbarung.
Versöhnungsfeiern finden jeweils vor Weihnachten und vor Ostern statt.