Die Pfarrkirche

In Berneck lebten seit dem Kappeler Frieden von 1531 Katholiken und Reformierte über Jahrhunderte hinweg nebeneinander und nutzten dieselben Kirchenräume. Ein Dokument von 1884 zeugt von einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben der verschiedenen politischen und religiösen Ansichten. In den 1930er-Jahren trennten sich die Konfessionen endgültig, und die Reformierten errichteten in unmittelbarer Nähe ihre eigene Kirche.

Die Geschichte der Pfarrei reicht jedoch viel weiter zurück: Bereits 892 wurde Bernang durch eine Schenkung an das Kloster St. Gallen zu einem äbtischen Hof. Damit dürfte schon im 9. Jahrhundert ein Gotteshaus bestanden haben. 1225 ist eine stattliche Kirche urkundlich erwähnt. Nach einem Umbau im Jahr 1449 erhielt die Pfarrkirche ihre heutige Grundform. 1937/38 wurde sie erweitert und erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild. Die Kirche ist der „Mutter vom guten Rat“ geweiht; eine umfassende Innenrenovation erfolgte 1998/99.

Einen detaillierten Kunstführer über die Pfarrkirche und die Kapellen liegt in der Kirche auf oder ist im Pfarramt erhältlich.

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Sekretariat Berneck

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